Ob Legasthenie oder LRS, in beiden Fällen ist eine individuelle Förderung angeraten.

Ich erkläre Dir den Unterschied und welche Möglichkeiten der Unterstützung zur Verfügung stehen.

LRS

 

Leider werden Legasthenie und LRS oft für dasselbe gehalten. Vor allem wegen der Art der Förderung muss deshalb  unterschieden werden.

LRS kann in kognitive (durch Intelligenzmangel erklärbare LRS) und intelligenzunabhängige LRS eingeteilt werden. In die Intelligenzunabhängige LRS zählen Legasthenie und die LRS im Rahmen einer Lernstörung.

Diese Form der Lese- und Rechtschreibschwäche wird durch verschiedene Umstände, Geschehnisse oder Versäumnisse erworben.

Lerndefizite können durch zu wenig Übung, falsche Lernmethoden, Krankheit, Lehrerwechsel oder Umzug an einen anderen Ort verursacht werden. Aber auch Begebenheiten in der Familie, wie zum Beispiel einen Todesfall, Scheidung oder Gewalt können für eine LRS im Rahmen einer allgemeinen Lernstörung verantwortlich sein.

Vor einer gezielten Förderung müssen in einem ausführlichen pädagogischen Feststellungsverfahren alle möglichen Ursachen genauestens geprüft werden, damit sich ein nachhaltiger Erfolg einstellen kann.

Bei konsequenten Training in den Problembereichen stellt sich meist schnell eine Verbesserung ein.

Legasthenie

Die Spezielle LRS (Lese- und Rechtschreibschwäche, auch Legasthenie genannt, ist hauptsächlich auf erbliche Anteile zurückzuführen.

Nicht mangelnde Intelligenz oder zu wenig  erbrachte Leistungen beim  Üben und Erlernen der Kulturtechniken sind verantwortlich sondern differenten Sinneswahrnehmungen, welche auf die biogenetischen Voraussetzungen des Legasthenikers zurückzuführen sind.

Beim Zusammentreffen mit Symbolen, wie Buchstaben oder Zahlen, kommt es zu einem Verlust der Aufmerksamkeit. Vermehrte Wahrnehmungsfehler sind die Folge.

Diese differenten Sinneswahrnehmungen wirken sich nur bei Tätigkeiten des Schreibens, Lesens, Rechnen oder Lernens negativ aus.

Legasthenie ist weder eine Störung, Behinderung oder Krankheit. Man nimmt an, dass mindestens 15 % der Weltbevölkerung davon betroffen sind. Jede Legasthenie ist so individuell, wie ein Fingerabdruck. Durch verschiedene Feststellungsverfahren ist es möglich, genauestens zu bestimmen, welche Sinneswahrnehmungen betroffen sind und gezielt trainiert werden müssen.

Keine Panik!

Es stehen wunderbare Werkzeuge zur Verfügung, um das Erlebnis "Lernen" auch für Menschen mit einer Legasthenie bereichernd und nachhaltig zu gestalten.

Ist nun mein Kind betroffen oder nicht?

Es gibt bereits Anzeichen im Vorschulalter, welche auf eine Legasthenie hinweisen können.

Klare und eindeutige Diagnosen können jedoch erst in der Phase gestellt werden, wenn Schwierigkeiten beim Erlernen des Lesens und Schreibens sichtbar werden.

Der AFS-Test ist ein revolutionäres Werkzeug zur genauen Bestimmung, welche Sinneswahrnehmungsbereiche betroffen sind.

Dieser Katalog von möglichen Anzeichen wurde von der British Dyslexia Association erstellt und vom Ersten Österreichischen Dachverband Legasthenie ins Deutsch übersetzt.

Wie geht es jetzt weiter?

Vorweg... gleich ein paar wichtige Informationen, welche Dir bei der persönlichen Einstellung zu diesem Thema behilflich sein könnten.
Legasthenie ist keine Krankheit, deshalb bedarf es auch keiner Therapie.  Diese Kinder haben lediglich eine besondere Art des Lernens, welche in der Schule leider nicht berücksichtigt werden kann oder wird.
Kinder die von Legasthenie betroffen sind, verstehen oft nicht beim ersten mal, was von ihnen erwartet wird und benötigen viel geduld und verständnis. Mit dem wissenszuwachs um das Thema Legasthenie, wächst zunehmend auch das Verständnis.
Kinder mit legasthenie sind nicht minder intelligent, als menschen ohne. Im gengenteil... sie können zum teil PARALLELe  und komplexere Gedankengänge verarbeiten... Sie können bereits in jungen Jahren tiefgründigere Zusammenhänge erfassen.

Nur das Beste für unsere Kinder!

  • Beratung und Gespräche mit Eltern und evtl. Lehrkräften
  • Testverfahren zur  Bestimmung der Aufmerksamkeitsfähigkeit, der betroffenen Sinneswahrnehmungen und betroffen sind (AFS-Test)
  • Pädagogisches Gutachten 
  • Lerntypbestimmung
  • Training der Aufmerksamkeit
  • Training der betroffenen Sinneswahrnehmungsbereiche
  • Individuelle interessenspezifische Lern- und Förderpläne
  • Training überwiegend online

 

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