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Emotion + Information = Langzeitgedächtnis 

Spaß und Freude + Lernen = Nachhaltigkeit 

Der Unterschied zwischen Dyskalkulie und einer Rechenschwäche liegt in der Verursachung.

Eine Dyskalkulie ist auf biogenetische Ursachen zurückzuführen und eine Rechenschwäche wird erworben, deshalb ist vor einer gezielten Förderung festzustellen, um welche Form es sich handelt.

Dyskalkulie

  • Ist biogenetisch bedingt und bleibt ein Leben lang vorhanden.
  • In der neuen wissenschaftlichen Forschung wird zwischen Primär- und Sekundärdyskalkulie unterschieden.
  • Durch differente Sinneswahrnehmungen kommt es zu einer zeitweise Unaufmerksamkeit beim Zusammentreffen mit Symbolen wie Zahlen und/oder Buchstaben.
  • Diese differenten Sinneswahrnehmungen wirken sich nur bei Tätigkeiten des Schreibens, Lesens, Rechnen oder Lernens negativ aus.

  • Durch verschieden Faktoren, wie zu spätes Erkennen einer Dyskalkulie, falsche Lehrmethoden oder auch familiäre Probleme, kann es zu seelischen Störungen kommen. Dann spricht man von einer Sekundärdyskalkulie.
  • Während  bei einer erworbenen Rechenschwäche, unter Berücksichtigung evtl. psychischer oder physischer Beeinträchtigungen, ein Training an der Fehler-Symptomatik genügt, muss bei einer Dyskalkulie die Aufmerksamkeit  und die betroffenen Sinneswahrnehmungen trainiert und an der Fehler-Symptomatik gearbeitet werden.

Rechenschwäche

  • Wird erworben und ist unter Berücksichtigung evtl. psychischer oder physischer Beeinträchtigungen mit gezieltem Training nur vorübergehend.
  • Schulische Faktoren - nicht angemessene Beschulung, didaktogene methodische Ursachen, mangelnde Unterrichtsqualität, relevante Vorkenntnisse wurden nicht erworben...
  • Familiäre Faktoren - unzureichende Anregung und Förderung, geringe Wahrnehmung der Probleme durch die Eltern, zu geringe intellektuelle Anforderungen, schwierige familiäre Situationen (Scheidung, Tod, Finanzen, Gewalt, ...)
  • Soziale Faktoren - Störung des Sozialverhaltens
  • Psychische Faktoren - Selbstvertrauen, Angst vor Versagen, Demotivation, emotionale Verhaltensprobleme, Depression, Regression, Aggression, Aufmerksamkeitsstörung oder Konzentrationsstörung...
  • Kognitive Faktoren - allgemeine Intelligenzminderung, mangelnde Vorkenntnisse, wenig ausgeprägte Fähigkeiten und Begabungen, beeinträchtigte Aufmerksamkeit, Konzentration und Gedächtnisleistung...
  • Physische Faktoren - med. Hör- oder Sehprobleme, genetische Schäden des zentr. Nervensystems, sensorische Beeinträchtigungen, motorische und sprachliche Faktoren...

Keine Panik!

Es gibt viele mögliche Ursachen, wodurch Probleme beim Erlernen des Rechnens entstehen können.

Verdacht auf Dyskalkulie?

Mögliche Anzeichen einer Dyskalkulie, wenn sie beim Umgang mit Zahlen sichtbar werden.

  • ZEITWEISE UNAUFMERKSAM - auch fälschlich als „UNKONZENTRIERT“ bezeichnet
  • ZEITWEISE UNRUHIG - auch fälschlich als „HYPERAKTIV“ bezeichnet BEIM RECHNEN
  • SCHNELLERES DENKEN ALS HANDELN
  • DIFFERENTE LEISTUNGEN IN DEN SINNESWAHRNEHMUNGEN (Optik - Akustik - Raumwahrnehmung)
  • VERLANGSAMTES ERLERNEN DES RECHNENS
  • KEINE VERBESSERUNG DURCH ÜBEN.
  • Vertauschen von Zahlen (13 und 31).
  • Gleiche oder ungleiche Mengen können nicht oder nur schwer unterschieden werden.
  • Das Zählen von Gegenständen.
  • Die Zuordnung von Mengen zu Zahlen.
  • Probleme bei Längenmaßen, Zeit, Gewicht und Geld.

Wiederkehrende Fehler beim Rechnen?

Sie werden als Symptome einer möglichen Dyskalkulie bezeichnet, sind jedoch allein kein Garant für eine vorliegende Dyskalkulie.

Wie geht es jetzt weiter?

Rechenprobleme sind immer als ein individuelles Problem zu betrachten und somit helfen auch keine standardisierten Förderpläne.
Egal ob eine einfache oder schwere Rechenschwäche oder eine Dyskalkulie... Nur mit viel Geduld und Verständnis, den richtigen Methoden und Kontinuität, wird das Kind einen nachhaltigen Erfolg erzielen können.
Der Erfolg einer Intervention und den angewandten methoden ist abhängig von einer genauen vorangegangenen Feststellung, wo die Ursache der Rechenprobleme zu finden sind. Je genauer die Diagnostik, umso mehr wird das Kind profitieren. 
Mit dem Wissenszuwachs um die Thematik der Rechenschwäche oder Dyskalkulie, kehrt mehr und mehr Verständnis und geduld ein. Deshalb ist es ratsam, sich mit Fachliteratur zu beschäftigen. dein kind wird es dir danken.

Nur das Beste für unsere Kinder!

  • Beratung und Gespräche mit Eltern und evtl. Lehrkräften
  • Ausführliche Diagnostik
  • Testverfahren zur  Bestimmung der Aufmerksamkeitsfähigkeit, der betroffenen Sinneswahrnehmungen und betroffen sind (AFS-Test)
  • Pädagogisches Gutachten 
  • Lerntypbestimmung
  • Training der Aufmerksamkeit
  • Training der betroffenen Sinneswahrnehmungsbereiche
  • Individuelle interessenspezifische Lern- und Förderpläne
  • Training überwiegend online

 

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